17.06.2012

Der Dosenöffner


Vor vielen Jahren war mir mein Dosenöffner einmal kaputt gegangen. Deshalb bekam ich einen neuen geschenkt, fest verschlossen in einer Konservendose! Das war ein netter Partygag. Ich musste mir also echt etwas einfallen lassen, um die Dose zu öffnen und den Dosenöffner zu „befreien“.

Max kam auch nicht aus eigener Kraft heraus.

Wir alle können aber dazu beitragen, dass (wir selber und) andere Menschen aus der Enge ihrer Dose heraus finden.

Was sind denn das für „Dosen“? Es sind unsere Gedanken, die sich um Sorgen, Ängste und Kümmernisse drehen. Gedanken der Beschränkung, des Mangels, der Unsicherheiten, mangelndes Selbstvertrauen, usw.

Schenken wir anderen Menschen ein Lächeln, ein freundliches, aufmunterndes Wort, nehmen wir sie wahr und ernst. Schenken wir ihnen etwas Zeit, indem wir ihnen zuhören, Verständnis entgegen bringen und ggf. Hilfe anbieten. Das sind die „Dosenöffner“, die anderen Menschen helfen können, aus der Enge und Dunkelheit ihrer „Dose“ heraus zu finden.

Und auch für uns selber können wir dies alles anwenden: hören wir in uns hinein, nehmen wir uns die Zeit, unser Innerstes zu betrachten, wahr und ernst zu nehmen. Erinnern wir uns daran, dass wir geistige Wesen, Teil der universellen Liebe, Weisheit und Kraft sind. Von dort kommen unsere Kraft, unsere Weisheit und die Liebe, die uns erfüllen möchte. Dort finden wir den „Dosenöffner“ für unsere eigene Dose.

Und wenn es uns einmal so schlecht geht, dass wir den Zugang nicht selbst herstellen können, dann gibt es Menschen, denen wir uns anvertrauen können, die für uns den „Deckel“ ein wenig öffnen und Licht in unser Leben scheinen lassen. Je mehr wir selber anderen geben, umso mehr werden wir empfangen.

Ich wünsche Ihnen einen lichtvollen Sonntag und die Kraft, ein guter „Dosenöffner“ zu sein.

Herzlichst,
Ihre Elke v. Spiczak,
Ihr Coach für mehr Lebensfreude


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